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Hausnotruf kostenlos über die Pflegekasse: So geht es

Die Pflegekasse zahlt bis zu 30 EUR/Monat — Sicherheit rund um die Uhr.

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Was ist ein Hausnotruf?

Ein Hausnotruf ist ein Gerät (meist ein Knopf am Handgelenk oder als Halskette), mit dem man im Notfall sofort eine Zentrale erreicht. Die Zentrale schickt Hilfe oder benachrichtigt Angehörige.

Wer zahlt?

Die Pflegekasse übernimmt die Kosten als Pflegehilfsmittel nach § 40 SGB XI:

  • Anschlussgebühr
  • Monatliche Miete
  • Wartung und Entstörung

Typische Kosten: ca. 25–30 EUR/Monat — vollständig übernommen.

Voraussetzung: Pflegegrad 1–5, häusliche Pflege.

Beantragung

Option 1: Über Hausarzt

  1. Hausarzt verschreibt Hausnotruf (Hilfsmittelverordnung)
  2. Vorlage bei der Pflegekasse oder direkt beim Anbieter

Option 2: Direkt beim Anbieter

Viele Anbieter übernehmen den Antrag komplett:

  1. Online oder telefonisch Anbieter kontaktieren
  2. Pflegegrad und Krankenkasse angeben
  3. Anbieter rechnet direkt mit der Kasse ab

Empfohlene Anbieter

  • ASB, DRK, Malteser, Johanniter — bewährte Wohlfahrtsorganisationen
  • Deutsche Telekom (Hausnotruf) — deutschlandweiter Service
  • MEIN ALARMKNOPF — modernes System mit App-Anbindung
  • GEOCARE — GPS-fähig, auch außerhalb der Wohnung

Tipp: Auch ohne Pflegegrad möglich

Auch wer noch keinen Pflegegrad hat, kann auf eigene Kosten einen Hausnotruf nutzen und nach Pflegegrad-Feststellung rückwirkend erstattet bekommen.

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PflegePilot ersetzt keine Rechtsberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.