Verschlechtert sich der Gesundheitszustand, kann der Pflegegrad erhöht werden — oft rückwirkend.
Eine Höherstufung des Pflegegrads ist möglich, wenn sich der Gesundheitszustand dauerhaft verschlechtert hat und der bisherige Pflegegrad die Situation nicht mehr korrekt widerspiegelt.
Typische Auslöser:
Tipp: Sofort anrufen — nicht warten, bis alles dokumentiert ist. Das Antragsdatum ist entscheidend!
Alle Leistungen werden automatisch auf den neuen Pflegegrad angepasst:
Dokumentiere mindestens 2 Wochen den Tagesablauf:
Wird die Höherstufung abgelehnt, kannst du innerhalb von 4 Wochen Widerspruch einlegen. Ca. 30% aller Widersprüche sind erfolgreich.
Du kannst gleichzeitig mit dem Höherstufungsantrag auch Widerspruch gegen den aktuellen Bescheid einlegen — das sichert das Antragsdatum auf mehreren Wegen ab.
Welche Leistungen stehen Ihnen zu?
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Jeder mit Pflegegrad hat Anspruch — aber über 80% nutzen ihn nicht.
Verhinderungspflege: bis 3.539 EUR über das gemeinsame Entlastungsbudget
Urlaub, Krankheit, Auszeit — ab 01.07.2025 Teil des gemeinsamen Entlastungsbudgets (§ 42a SGB XI).
Kurzzeitpflege: bis 3.539 EUR über das gemeinsame Entlastungsbudget
Nach dem Krankenhaus, bei Überlastung — ab 01.07.2025 Teil des gemeinsamen Entlastungsbudgets (§ 42a SGB XI).
PflegePilot ersetzt keine Rechtsberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.